Heilige Birma Katze - eine echte Schönheit auf vier Pfoten

Die heilige Birma Katze gilt als wahre Schönheit. Und wie bei vielen anderen Katzenrassen werden fantasievolle Geschichten und schöne Legenden darüber erzählt, wie die Heilige Birma denn entstanden ist. Am wahrscheinlichsten aber ist:

Eine Siamesen-Katze und ein Perser sollen für diese schöne Katzenrasse gesorgt haben. (siehe auch Heilige Birma Zuchtgeschichte)

heilige-birma-katzeDie mittelgroße Katze stammt aus Frankreich, es ist eine Halblanghaarkatze, die es in vielen verschiedenen Fellfarben und immer mit der Augenfarbe Blau gibt. Es gibt allerdings eine Legende, die nicht nur die Herkunft der Birma nach Burma verlegt und auch erklärt, wie sie zu dem Namensbestandteil Heilig kam. Auch ihre besondere Fellfarbe mit den weißen Füßen und ihre blauen Augen weiß die Geschichte zu erklären. Legende um die Heilige Birma.

Heilige Birma wegen Aussehen und Charakter so beliebt bei uns

Die Heilige Birma kann nicht nur mit ihrem Aussehen bei uns Zweibeinern punkten. Auch ihr Wesen und ihr Charakter überzeugt. Gilt die Birma-Katze doch als menschenbezogen, ruhig, sanftmütig, neugierig und vor allem auch gesellig und sozial.

Die Heilige Birma erscheint auch regelmäßig in den Ranglisten der beliebten und häufig gehaltenen Katzen recht weit vorne.

Ihr Pflegeaufwand ist bei der Birma-Katze als mittel einzuschätzen und dass sie nur einen mittleren Bewegungsdrang hat, macht sie auch für die reine Wohnungshaltung interessant (Haltung Birma-Katze). Sie gelten aber nicht nur als ideale Wohnungskatzen sondern auch als ideale Kinderkatzen. Als Rassekatze sind die Kitten nicht ganz billig, mit ca. 600 bis 800 Euro ist man aber meist dabei.

 

Goldene Mitte zwischen Siamkatze und Perserkatze

Birmakatzen gelten als goldene Mitte zwischen Siamkatzen und Perserkatzen. Und das nicht nur beim Aussehen, sondern sogar bei ihrem Charakter. Von der Perserkatze scheint die Birma das wirklich flauschige halblange Fell zu haben. Und natürlich auch die rundliche Form. Und die Siamkatze sorgte wohl nicht nur für die blauen Augen, sondern auch für die Pointfärbung. Und so zählen die Birmakatzen zu den Teilalbinos, den sogenannten Point-Katzen. Diese zeichnen sich durch ein helles und weiches Körperfell aus, auffällig sind dann die dunklen Abzeichen (eben Points) an Ohren, Schwanz, Gesicht und Beinen sowie an den Genitalien (bei Katern zum Beispiel an den Hoden). Wobei die Birma als Pointkatze mit heller Fellfarbe zur Welt kommt. Die dunklen Abzeichen (Points) bilden sich dann in den ersten Wochen bzw. Monaten nach der Geburt.

Waren doch Tempelkatzen Vorfahren der Birma? Und warum ist sie Heilig?Wobei es auch eine Legende gibt, die sich damit beschäftigt, warum die Birmakatze weiße Pfoten hat, mit blauen Augen ins Leben blickt und dazu noch Heilig ist.

 

Wesen und Charakter der Birma-Katze

Birmakatze - toller Charakter hat viele Fans.Beim Charakter hat die Heilige Birma das menschenbezogene und auch mäßig aktive Wesen der Siamkatze geerbt. Dazu kam dann noch der sanftmütige und ruheliebende Charakter der Perserkatze. Zudem ist die Birma eine gesellige Katze. Daher sollte man sie besser nicht alleine halten. Wobei die Heilige Birma durchaus auch mit anderen Katzenarten gehaltne werden kann.

Die Birma ist zudem sehr neugierig und, was vielen Menschen eben ganz besonders gefällt, sie ist zutraulich.

Die Birma liebt ihren Menschen. Sie möchte dabei so viel Zeit wie möglich mit diesem verbringen. Sie ist zudem sehr verschmust. Siehe auch Charakter Birma Katze.

 

Heilige Birma schreitet auf weißen Pfoten durchs Leben

Katze mit weißen HandschuhenÜbrigens, die Heilige Birma hat immer weiße Füße. Die blütenweiße Färbung der Pfoten, die an der Rückseite der Hinterbiene in einem umgekehrtem V mündet (Sporen genannt, nach oben auslaufend) ist ein Rassekennzeichen. Das ist allerdings der im Rassestandard beschriebene Idealfall.

Für die weißen Pfoten (die Ausprägung der Handschuhe) bei der Birma ist eine Genmutation verantwortlich. Das entsprechende Gen wurde im Jahr 2009 entschlüsselt. Es handelt sich dabei um die Mutation im v-Kit Hardy-Zuckerman 4 feline sarcoma viral oncogene homolog (KIT) Gen.

Das Allel findet man nicht nur bei der Heiligen Birma Katze sondern auch in - allerdings geringerer Frequenz - bei der Ragdoll Katze, der Egyptian Mau, Exotic Shorthair, der Maine Coon Katze, Manx, Seychellois, Siamkatze, Siberian (Sibirische Waldkatze), Sphynx und Turkish Van Katzen. Wegen der bestimmten Art der Vererbung des Allel (autosomal rezessiv) muss eine Birma-Katze zwei Varianten des Allels besitzen.Ansonsten würden die typischen Handschuhe nicht ausgebildet werden.

 

Die Felllänge der Birma

Die Birma wird als Halblanghaarkatze beschrieben. Die Felllänge variiert allerdings. Im Gesicht ist es eher kurz. Am Hals wird es länger, es wird hier auch als Kragen bezeichnet. Am Rücken und auch an den Flanken wird das Fell mindestens halblang, es kann aber auch lang werden. Und der Schwanz wirkt durch das lange seidige Fell buschig und federig.

Das Fell der Birma fühlt sich sehr seidig an. Es ist, auch wenn es anders wirkt, pflegeleicht. Siehe auch Birma Pflege.

 

Berühmte Birma Katze

Zu den bekanntesten Birma-Katzen zählt Choupette, die sich von Karl Lagerfeld versorgen lässt :-) Choupette tritt auch als Model auf und hat natürlich eine eigene Kollektion.

Für Birma-Katzen Fans

Für Birma Katzen Fans gibt es unter Heilige Birma tolle Dinge als Geschenk das eine oder andere eben mit dem tollen Motiv: Birma-Katze. Einfach mal reinstöbern. Zum Verschenken oder eben selber schenken und kaufen.

Nicht mit der Burma-Katze verwechselt

Benannt ist die Birma-Katze nach Birma, einem Land in Südostasien, dass unter anderem an Thailand (das wiederum bis 1939 als Siam bezeichnet wurde) grenzt. Wie auch Siam, dass eben heute Thailand heißt, gab es bei Birma einen neuen Namen. Bekannt ist Birma (deutsche Bezeichnung) auch als Burma (englische Bezeichnung)  und heute eben als Myanmar (Republik der Union Myanmar). Es gibt auch eine Burma-Katze, mit dieser sollte man die Birma-Katze aber keinesfalls verwechseln, die beiden Katzenrassen haben wenig miteinander zu tun. Auch die Burmakatze ist eine orientalische Katzenrasse. Sie wurde allerdings in Birma (bzw. eben Burma) von Mönchen gezüchtet. Die Burma ist eine Kurzhaarkatze mit seidigem Fell. Sie gilt als intelligent, neugierig und temperamentvoll. Sie ist sogar lautstärker als die Siamkatze. Siehe auch Unterschied zwischen Burmakatze und Heiliger Birma Katze.

Steckbrief Heilige Birma

Namen deutsch:

 

Heilige Birma, Birma-Katze, Birma

Namen englisch:

 

Birman, Sacred Birman, Sacred Cat of Burma

Name spanisch:

 

Bor,amp. Sagrado de Birmania

Herkunftsland:

 

Frankreich

Felllänge:

 

Halblanghaarkatze

Größe:

 

Mittelgroße Katze.

Gewicht Birma-Katze:

 

Kätzinnen: 3 bis 4 Kilogramm. Kater: 4,5 bis 6 Kilogramm

Fellfarben:

 

Seal-, blue-, chocolate-, lilac-, red-, creme-point; auch als tortie und auch mit tabby-Zeichnung.

Augenfarbe:

 

Blau

Charakter:

 

Menschenbezogen, ruhig, sanftmütig, neugierig, gesellig

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